12 jährige verführt 26 jährigen – gefängnis für liebe und zärtlichkeit?   Leave a comment

schon traurig wo unsere veralteten gestze hinführen. reifes 12jähriges mädchen wird von veralteten gesellschaftlichen normen unglücklich gemacht und netter junger mann wird das leben zerstört weil er liebe zuliess – wer hat was von diesem urteil? niemand – nur arbeit und kosten bei behörden und schaden und leid bei dem gesunden pärchen…

-::: GEBT DIE LIEBE FREI – :::

Gefängnisstrafe wegen Sex mit Zwölfjähriger

Passau/ Vilshofen/ Würzburg – Der 26-jährige Peter W. aus dem Landkreis Würzburg ist wegen schweren Kindesmissbrauchs vom Passauer Amtsgericht zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Er hat sich im Januar mit einem zwölfjährigen Mädchen in einem Hotel getroffen, es kam zum Geschlechtsverkehr.

Warum haben Sie überhaupt den Kontakt zu diesem Kind gesucht? Was wollten Sie mit ihm anfangen? So haken der Richter und die Staatsanwältin mehrmals nach. Die Antworten des Angeklagten bleiben unbefriedigend. Pädophil verlangt sei er nicht. Er habe mit der Kleinen belanglose Gespräche geführt, über die Mutter, über die Schule; der Sex im Hotel war angeblich nicht geplant. Das lasse sich auch daran erkennen, dass er keine Kondome dabei hatte, erklärt sein Verteidiger.

Vor Gericht legt der hagere kleine Mann mit dem schütteren Haupthaar überraschend ein Geständnis ab. Es erspart ihm eine höhere Gefängnisstrafe und dem Gericht eine langwierige Beweisaufnahme.

Die Mutter der Zwölfjährigen, 39 Jahre alt, alleinerziehend, Küchenhilfe, berichtet im Zeugenstand, dass sie sehr wohl mitbekommen habe, dass ihre Tochter ständig und manchmal auch nächtelang mit einem Freund telefonierte. Dass dieser 26 Jahre alt ist, habe sie nicht gewusst, ihre Tochter anfangs auch nicht. „Ich habe mich in den ersten Telefonaten als 16-Jähriger ausgegeben, erst vor dem Treffen mein wahres Alter genannt“, erklärt der Angeklagte. Er will nicht gewusst haben, dass Sex mit einer Zwölfjährigen strafbar ist. Der Kontakt kam auf Umwegen über eine gemeinsame Chatfreundin zustande.

Das Mädchen hatte damals einen 16-jährigen Freund, war keine Jungfrau mehr. Eine Kripobeamtin erlebte die Schülerin als „bissal bockig“ und entsprechend dem Alter sehr naiv. Sie habe nicht aussagen wollen, „um ihn nicht ins Gefängnis zu bringen“. „Sie weigerte sich im Krankenhaus auch, die „Pille danach“ zu nehmen, weil sie das Kind nicht töten wolle“, schildert die Kripobeamtin. Vom Risiko einer Schwangerschaft wurde anfangs ausgegangen, weil sie ungeschützten Geschlechtsverkehr vollzogen hatten.

Auch die Mutter musste sich von der Kleinen Vorwürfe anhören lassen. „Mama warum machst du das? Er hat doch nichts getan!“ Die Zwölfjährige erklärt auch heute, im Zeugenstand unter Ausschluss der Öffentlichkeit, dass sie mit Peter „zusammen gewesen sei“. Er aber, so rechnete ihm das Gericht bei der Urteilsbegründung erschwerend an, habe keine Gefühle für sie gehabt, sei ihr überlegen gewesen und habe das ausgenutzt.

Zum verbotenen Rendezvous war es angeblich spontan gekommen. Peter W. hielt sich in München auf, fuhr für das erste persönliche Treffen mit dem Zug nach Vilshofen. Sie half ihm laut seinen Aussagen bei der Hotelsuche, wartete, bis er eingecheckt hatte. Dann rief er sie an, nannte seine Zimmernummer, sie schlich sich hoch. „Erst ein bisschen Fernsehen, dann fing sie an sich auszuziehen, sie wollte, dass es dazu kommt“, erzählt der Angeklagte.

Die Mutter ist an diesem Abend genervt, weil ihre Tochter sie ab 19.30 Uhr am Mobiltelefon immer wieder vertröstet: „Nur noch eine halbe Stunde“. Dann hebt sie gar nicht mehr ab. Verzweifelt klappert die Mutter den Bekanntenkreis ihrer Tochter ab und erfährt bald von dem Treffen mit einem gewissen Peter in einem Vilshofener Hotel. Die Hauptschülerin hat einer Freundin schon davon berichtet.

Gegen 22.30 Uhr überraschen Polizeibeamte den Mann mit dem Kind im Hotelzimmer. Beide leugnen zuerst, dass sie intim geworden sind.

Auch Monate nach der Tat nehmen die beiden immer wieder telefonischen Kontakt miteinander auf. Die Mutter schaltet das Jugendamt ein und lässt es unterbinden. Seit August, so erzählt sie, sei die verbotene Affäre endgültig vorbei. „Meine Tochter hat jetzt einen 17-jährigen Freund, ein netter Kerl, der sie auf einen besseren Weg bringt“.

Peter W. hat eine offene Bewährungsstrafe von sechs Monaten zusätzlich abzusitzen. Er ist vorbestraft wegen Drogendelikten und Waffenbesitzes.

Veröffentlicht Oktober 29, 2011 von liebeslehre in einvernehmliche liebe, prozess urteil, sexualpolitik

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