dpa interview zu zeitgemässer pädophilie   Leave a comment

dapd-Interview(Kraetzer) mit K13online(Gieseking): „Journalistische Berichterstattung soll Gegenpart zu den Mainstream-Medien sein + Gesetzeslage ist UNrecht – Kindern wird sexuelle Selbstbestimmung abgesprochen.“

Der Recherche-Spezialist der Nachrichtenagentur dapd, Ulrich Kraetzer, hatte mit dem Inhaber dieser K13online Webseiten, Dieter Gieseking, ein Interview geführt. Sein Artikel wurde am heutigen Dienstag, den 30.11.2010, an alle dapd-Kunden und somit auch an viele Deutsche Medien bundesweit übermittelt. Als einer der 1. Internet-Medien hat T-online den Artikel übernommen und veröffentlicht. Mit einem Klick gelangen Sie zum kompletten dapd-Artikel sowie zum vollständigen Interview mit allen Fragen und Antworten. Wir danken dem dapd-Journalisten Kraetzer für diesen verhältnismäßig ausgewogenen und differenzierten Artikel…

http://www.dapd.de/de/dapd/index.html

Der Original-Artikel des dapd-Journalisten Ulrich Kraetzer wurde wohl mit als 1. von T-online übernommen. Weitere Medien werden sicherlich folgen…

Pädophile in Deutschland: „Die Versuchung ist immer da“
30.11.2010, 12:15 Uhr | Von Ulrich Kraetzer, dapd

http://nachrichten.t-online.de/paedophile-in-deutschland-die-versuchung-ist-immer-da-/id_43589682/index
Zitate
Klaus Beier gilt als einer von Deutschlands renommiertesten Sexualwissenschaftlern. Mit dem Projekt „Dunkelfeld – Kein Täter werden“ berät und therapiert er am Berliner Universitätsklinikum Charité seit 2005 kostenlos pädophile Männer. Außerdem begutachtet Beier Sexualstraftäter in Gerichtsverfahren. Im Interview spricht er über Pädophile und ihre Verantwortung mit ihrer Neigung umzugehen…
http://eltern.t-online.de/paedophilie-ist-kein-kindesmissbrauch-interview-mit-sexualforscher/id_43586138/index

In Deutschland leben rund 250.000 Pädophile. Sie gehen sehr unterschiedlich mit ihrer Neigung um. In Foren kursieren auch krude Thesen zur „sexuellen Selbstbestimmtheit“ von Kindern.

Fynn Meier ist 19 Jahre alt – und steht auf kleine Jungen. „So ab vier Jahren finde ich sie süß. Sexuelles Interesse habe ich, wenn sie zehn bis dreizehn sind“, sagt er. Fynn Meier hat auch einen „Freund“. Jan, der genau wie Fynn eigentlich anders heißt, wird demnächst 13. Als sie sich kennenlernten, war der Junge elf. Seitdem spielen sie zusammen Computer, quatschen und „raufen“, wie Fynn Meier sagt.

Er ist einer von rund 250.000. So viele Pädophile gibt es in Deutschland, schätzen Experten. „Pädophilie bezeichnet die sexuelle Ansprechbarkeit für das kindliche Körperschema“, sagt der Sexualwissenschaftler Klaus Beier vom Berliner Universitätsklinikum Charité. Die Neigung manifestiere sich im jugendlichen Alter, man könne sie nicht verändern. „Der Pädophile ist für seine Neigung genauso wenig verantwortlich zu machen wie ein Homo- oder Heterosexueller. Wegen seiner sexuellen Fantasien sollten wir daher niemanden verurteilen, auch keinen Pädophilen. Wegen seines Verhaltens schon“, sagt Beier. Mit dem Projekt „Dunkelfeld – Kein Täter werden“ hilft Beier pädophilen Männern, die alles tun, um ihre Neigung niemals auszuleben. Diese Männer sind verantwortungsbewusst, sagt er.

„Dieses Monster, über das alle schreiben, bin ich nicht“

Fynn Meier ist nicht in einer Therapie. Er findet, dass er sich trotzdem verantwortungsbewusst verhält. Als er mit vierzehn sicher war, dass er sich von Jungen angezogen fühlt, habe ihn das fertig gemacht. War er ein Kinderschänder? „Ich habe mir gesagt, dieses Monster, über das alle schreiben, wenn es um Pädophilie geht, bin ich nicht.“

Er verfiel in Selbstzweifel und depressive Phasen, dachte an Selbstmord. Seinen „Freund“ Jan lernte er vor knapp zwei Jahren in der Schule kennen. Er habe ihn nie zu etwas gezwungen, der Junge sei gerne mit ihm zusammen, sagt Fynn Meier. „Er weiß, dass ich in ihn verliebt bin und dass ich gerne sexuellen Kontakt mit ihm hätte.“ Und? Hat er Sex mit ihm? „Das würde ich nie machen. Selbst wenn er es anbieten würde“, sagt Meier.

Auch Dieter Gieseking ist pädophil. Er bekennt sich dazu und hat sich an die Spitze der Pädophilen-Bewegung gestellt. Auf seiner Internetseite „krumme13″ veröffentlicht er Texte über Pädophilie – als „Gegenpart zu den Mainstream-Medien“, wie er auf Anfrage mitteilt. Die Regelungen des Strafgesetzbuches, die sexuelle Handlungen mit Kindern unter 14 Jahren grundsätzlich unter Strafe stellen, bezeichnet er als „Unrecht“. Dem Kind werde die „sexuelle Selbstbestimmung“ abgesprochen.

Gieseking behauptet: „Es gibt eine Vielzahl von Kindern, die sich aus Neugier, Lust, Abenteuer, oder weil sie schon früh ihre Homosexualität erkannt haben und ausleben möchten, sexuelle Beziehungen zu Erwachsenen wünschen oder pflegen.“ Die „Tag tägliche praktizierte Realität“ beweise, dass sexuelle Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen nicht immer zu Schädigungen führen müssten. Und: „Wenn es eine Schädigung des Kindes geben sollte, dann entsteht diese nicht durch den Sexualkontakt, sondern durch das soziale Umfeld. Dem Kind wird eingeredet, dass es etwas Verbotenes getan hat und dadurch können psychische Probleme entstehen.“

Auch Dieter Gieseking findet, dass er verantwortungsbewusst mit seiner pädophilen Neigung umgeht. Physische Gewalt lehne er ab. Aber wenn der Sex „einvernehmlich“ erfolge, sei alles in Ordnung. Dass sich das noch nicht herum gesprochen habe, liege daran, dass diese „Beziehungen“ wegen der Gesetzeslage geheim gehalten werden müssten.

Psychologe: Kinder sind völlig überfordert

Franz Resch, Ärztlicher Direktor der Heidelberger Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, wird sauer, wenn er solche Argumente hört. Die Männer würden das Bedürfnis der Kinder nach Nähe und Zuwendung umdeuten und als Wunsch nach Sexualität interpretieren. Perfide sei das und eine komplette Verdrehung der Tatsachen.

Welche Folgen angeblich „einvernehmlicher“ Sex für die Jungen haben kann, erlebt Resch fast täglich: Unruhezustände, Reizbarkeit, Aggressivität und Konzentrationsstörungen seien noch das Harmloseste. Das Selbstwertgefühl sei fast immer gestört, 20 Prozent der Kinder zeigten depressive Entwicklungen. „Die sexualisierte Atmosphäre zieht ein Kind in eine Welt rein, in die es nicht will und die es völlig überfordert. Das wirkt traumatisierend“, sagt Resch. Posttraumatische Belastungsstörungen und Angstattacken aus heiterem Himmel verfolgten die Betroffenen oft bis ins hohe Alter.

„Das Kind erlebt die sexuelle Handlung als Kontrollverlust. Es möchte keinen Sex, traut sich aber nicht, dem Erwachsenen zu widersprechen“, ergänzt Reschs Kollege Jörg Fegert von der Kinder- und Jugendpsychiatrie Ulm. Nur eine relativ kleine Gruppe überstehe den Missbrauch ohne psychische Schäden. Auch Jugendliche über 14 Jahren, mit denen gewaltfreie sexuelle Beziehungen nach geltender Rechtslage legal sind, seien mit den Wünschen pädophiler Männer oft völlig überfordert.

Austausch von Kennenlerntipps in Foren

Einigen Pädophilen sind die Folgen für die Kinder offenbar egal. In Internetforen tauschen sie sich aus, wie und wo man minderjährige Jungen am besten abgreifen kann. „Ich habe meine immer im Schwimmbad getroffen. Meistens, außer beim jetzigen, haben die Jungen keinen Vater gehabt. Beim letzteren sind die Eltern dem Alkohol verfallen“, schreibt ein User.

Ein anderer ergänzt, Jungen aus sozial schwachem Milieu seien zwar in Bezug auf das Kennenlernen und die Familie „eher unproblematisch“. Die Probleme würden aber „oft durch Dritte (Schule, Jugendamt, Polizei, Staatsanwaltschaft) in die Beziehung hinein getragen“. Es sei daher wichtig, den Jungen „so weit sozial zu stabilisieren, dass er gegenüber diesen Dritten nicht in Erscheinung tritt“.

Purer Zynismus, findet Fynn Meier. Er mag auch „Pädo-Aktivisten“ wie Dieter Gieseking nicht. „Ich finde es widerlich, als Pädophiler akzeptiert werden zu wollen und gleichzeitig zu fordern, das Schutzalter für Kinder zu senken“, sagt Meier.

Und er selbst? Hat er keine Angst, sich irgendwann doch nicht zurückhalten zu können? „Die eigene Sexualität nicht ausleben zu können, ist unbefriedigend. Aber Liebe heißt für mich, dass das Wohl derjenigen, die ich liebe, höher steht als mein Wohl. Das Kind soll sich normal entwickeln“, sagt er. Und sein sexuelles Verlangen? Was ist, wenn er mit einem seiner Freunde künftig nicht mehr nur Computer spielen und „raufen“ will? Fynn denkt nach. Er scheint zu ahnen, dass seine Art, mit der pädophilen Neigung umzugehen, eine Gratwanderung ist: „Die Versuchung weiter zu gehen ist immer da.“

 Alle dapd-Fragen & K13online Antworten
geschrieben von K13online am 30.11.2010 um 18:53

 

 

 1) Was ist der Sinn und Zweck der von Ihnen betriebenen Internetseite http://www.krumme13.org und welche Reaktionen erhalten Sie?

Meine privat-ehrenamtlichen Webseiten K13-Online dienen dem Zweck einer journalistischen Berichterstattung zu den Themen der Pädophilie/Pädosexualität, Päderastie und nahen Homosexualität aus der Sicht einer pädophilen Redaktion. Neben den allgemein informellen Inhalten(z.B. Bücher/Literatur, Spielfilme etc) greife ich dabei in den News auch tages-politische Themen zum gesamten Themenkomplex auf und berichte darüber. Zu einigen aktuellen politischen Themen finden dazu auch konkrete Aktivitäten statt. Dazu gehören z.B. Petitionen, Offene Briefe an die Politik/Behörden/Medien etc. oder eigene Interviews. Die Inhalte meiner Webseiten sind natürlich an alle Menschen gerichtet und sollen ein angemessener Gegenpart zu den Mainstraem-Medien darstellen, weil die Sichtweise der Pädophilen in diesen Medien fast immer ignoriert werden.

Die radikalen bis kriminiellen Angriffe gegen meine Webseiten/meine Person haben in den letzten Jahren stetig abgenommen. Nur noch vereinzelt gibt es von den Pädophilie-Gegnern Angriffe der Neonazis, radikalen „Kinderschützern“, fanatischen Pädophilenjägern, betroffenen Opfervereinen oder der aufgewiegelten Bevölkerung. Die Pädophilenszene reagiert auf meine Webseite/Person ganz unterschiedlich. Zum Einen gibt es Zuspruch/Lob und zum Anderen gibt es auch Ablehnung/Kritik. Die überwiegende Mehrheit der Pädophilen ist politisch inaktiv bzw. desinteressiert. Pädophile Aktivisten gibt es nur sehr wenige, wenn man der Schätzung der Berliner Charite von 200.000 Pädophilen in Deutschland glaubt und als Maßstab nimmt. Ich kann hier aber auch feststellen, dass das Interesse am Pädophilie-Thema allgemein und damit auch zu K13online in den letzten Jahren/Monaten ganz langsam ansteigt.

2) Was halten Sie von dem im StGB geregelten Verbot sexueller Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern (unter 14-Jährigen)?

Der § 176 ff. StGB ist UNrecht. Der Gesetzgeber und in Folge die Justiz differenziert nicht zwischen sexueller Gewalt an Kindern und einvernehmlichen Beziehungen/Kontakten zwischen Kindern und Erwachsenen; außer im Strafmaß. Der 13. Absatz des StGB – Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung – ist eine politische und juristische Lüge. Denn es spielt bei § 176 StGB keine Rolle, ob ein Einverständnis vorliegt oder Gewalt im Handeln liegt – Beides ist strafbar. Der Gesetzgeber/Justiz nimmt immer eine Schadensvermutung am Kind an und muss dies nicht nachweisen. Der Gesetzgeber will durch den § 176 StGB die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes schützen und spricht damit dem Kind seine echte sexuelle Selbstbestimmung ab. Damit widerspricht der § 176 StGB auch dem Grundgesetz zur freien Entfaltung der Persönlichkeit, denn auch Kinder fallen unter das Grundgesetz. Es bedarf daher einer Strafrechtsreform, die allen Beteiligten gerecht wird. Einvernehmliche sexuelle Kontakte/Beziehungen müssen legalisiert werden.

3) Was halten Sie von der verbreiteten Ansicht, dass sexuelle Beziehungen zwischen (älteren) Erwachsenen und Jugendlichen (14-18-Jährige) – wenn auch nicht verboten – aber doch gesellschaftlich nicht akzeptabel sei und von vielen geächtet wird?

Sexuelle Kontakte/Beziehungen sind mit Personen über 14 Jahren mit Ausnahme des § 182 StGB legal. Nach meiner Einschätzung und Erfahrung wird dies in der Gesellschaft auch überwiegend zumindest respektiert, wenn auch nicht immer akzeptiert. Ich erinnere an den damaligen Fall von Marco Weiss in der Türkei oder vergleichbaren Fällen. Absurt ist daher die letzte Strafverschärfung des § 184c StGB im Jahre 2008, worin die Jugendpornografie als neuer Straftatbestand aufgenommen wurde. Die sexuellen Handlungen sind also legal, aber die Darstellungen auf Foto/Film stehen unter Strafe. Ebenso gelten in diesem Zusammenhang alle Personen unter 18 Jahren als Kinder. Auch dieser § 184c StGB muss wieder abgeschafft werden. Natürlich bedarf es auch keinem § 182 StGB, denn dafür gibt es im StGB bereits andere §, die diese Handlungen gegen die Selbstbestimmung unter Strafe stellen.

4) Was halten Sie von der Ansicht, dass sexuelle Beziehungen zwischen Kindern und Erwachsenen – auch wenn er einvernehmlich in dem Sinne erfolgt, dass die Kinder nicht ausdrücklich widersprechen oder sich gar körperlich wehren – zu psychischen Störungen bei den Kindern führen kann?

Grundsätzlich können sexuelle Beziehungen/Handlungen, die einvernehmlich und bewußt vom Kind praktiziert werden, keinen psychischen Schaden anrichten. Die sexuelle Lust ist jedem Menschen angeboren. Es gibt keine impirische Studie darüber, dass sexuelle Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen immer zu Schädigungen führen müssen. Die Tag täglich praktizierte Realität beweißt das Gegenteil. Solche Beziehungen werden und müssen jedoch von beiden PartnernInnen im Geheimen erlebt werden. In der Regel erreichen diese Beziehungen also niemals das Licht der Öffentlichkeit. Das es solche Beziehungen gibt, läßt sich allerdings nur schwer nachweisen, weil die Angst vor Strafverfolgung ernorm hoch ist. Man findet aber Beispiel in der Literatur und in Erlebnisberichten, siehe dazu meine Webseiten und die dortigen Links. Wenn es eine Schädigung des Kindes geben sollte, dann entsteht diese nicht durch den Sexualkontakt, sondern durch das soziale Umfeld. Dem Kind wird eingeredet, dass es etwas verbotenes getan hat und dadurch können psychische Probleme entstehen.

5) Inwiefern sind sie der Ansicht, dass Kinder eine selbstbestimmte Sexualität haben bzw. haben sollten? Inwiefern glauben Sie, dass manche Kinder sexuelle Beziehungen mit (älteren) Erwachsenen wünschen?

Es gibt eine Vielzahl von Kindern, die sich aus Neugier, Lust, Abenteuer etc. oder weil sie schon früh ihre Homosexualität erkannt haben und ausleben möchten, sexuelle Beziehungen zu Erwachsenen wünschen oder pflegen. Oft ist damit auch eine innige Freundschaft verbunden. Man muss dazu allerdings auch sagen, dass das Kind den Pädosexuellen oft nicht in vergleichbarer Weise liebt, wie es unter Erwachsenen üblich ist. Der Pädosexuelle liebt das Kind auf der Ebene des Kindes. Das Kind empfindet oft nicht die gleiche geistige und sexuelle Liebe wie der Erwachsene es tut. In diesem Sinne geht es zwar um eine ungleiche Beziehung, aber trotzdem bleibt die Einvernehmlichkeit auch unter möglichen unterschiedlichen Motiven erhalten. Man kann eine pädophile Beziehung/Kontakt nicht mit hetero- und homosexuellen Beziehungen unter Erwachsenen vergleichen. Das macht es dem Nicht-Pädophilen natürlich schwer, solche Beziehungen nachvollziehen zu können. 

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