Teenie-Sorgen: «Wieso ist mein Penis in der Nacht steif?» – Liebe – Love – Blick.ch   Leave a comment

Die Jugendlichen von heute haben die gleichen Fragen wie die Teenager von früher, wenn es um die Sexualität geht. Und die Verhütung scheitert oft im Detail. Das ergab eine Diskussion von Sex-Expertinnen.

Aktualisiert um 14:34 | 11.11.2010
Die Expertinnen von links nach rechts: Irène Dingeldein, Renate Hürlimann, Eveline von Arx, Francesca Navratil und Marina Costa.

(ZVG)
Kürzlich trafen sich Fachfrauen für Sexfragen zu einer Diskussion rund ums Thema «Verhütung bei Jugendlichen». Moderiert wurde das Gespräch von Eveline von Arx, ehemalige Aufklärungs-Expertin bei Blick am Abend und Ex-Leiterin des Dr. Sommer Teams von «Bravo». Hier die wichtigsten Erkenntnisse aus der Diskussion:

Alles wie früher
Wieso ist mein Penis in der Nacht steif? Wie kann ich verhindern, dass es Flecken im Bett gibt? Laut Dr. Marina Costa von der Jugendberatungsstelle «Lust und Frust» in Zürich plagen Jugendliche die gleichen Fragen wie früher. Eltern und Schule geben aber oft nicht genügend Antworten. Deshalb ist es wichtig, dass die Teenies mit der Frauenärztin oder einer anderen Fachperson reden können.

Problem Internet
Die Jugendlichen von heute kommen über die Medien und das Internet immer früher in Kontakt mit Sexualität – obwohl sie noch nicht reif dafür sind. «11-Jährige sehen einen Hardcore-Porno und verstehen überhaupt nicht, worum es dabei eigentlich geht», sagt die Kinder- und Jugendgynäkologin Francesca Navratil. Auch in diesem Fall ist es wichtig, dass die Jugendlichen über das Gesehene reden können.

Pillen-Pannen
Bei der Verhütung passieren die Pannen laut Irène Dingeldein, Gynäkologin aus Bern, oft im Detail: «Bei genauerem Nachfragen bei einer ungewollt schwangeren Patientin stellte sich heraus, dass diese statt sieben jeweils acht Tage Pillenpause eingelegt hatte.» Auch die Kosten spielen eine Rolle. «Ein Mädchen hat mir einmal erzählt, sie teile die Pille mit ihrer Freundin», so Eveline von Arx, ehemalige Leiterin des Dr. Sommer Teams.

Alternativen zur Pille
Wer die Einnahme der Pille immer wieder vergisst, sollte auf längerfristige Methoden ausweichen. «Der Verhütungsring ist da eindeutig im Trend», sagt Dr. Costa. Der Ring wird wie ein Tampon in die Scheide eingelegt und muss nur einmal im Monat ausgewechselt werden. Für Mädchen, die sich diese Methode nicht vorstellen können, gibt es weitere Möglichkeiten wie ein Stäbchen oder ein Pflaster. Da bei allen hormonellen Verhütungsmitteln Nebenwirkungen auftreten können, ist aber eine gründliche Vorabklärung möglicher Risikofaktoren wichtig.

Fazit von Francesca Navratil: «Die Jugend von heute ist gut. Sie hat Fragen, sucht Informationen, und es ist an uns, diese zu beantworten.»

 

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Veröffentlicht November 22, 2010 von liebeslehre in jugendsexualität, sexuelle aufklärung

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